Zeitgemässe Personalvorsorge

2012 haben wir den Wechsel bei der Personalvorsorgestiftung der Liechtensteinischen Landesbank AG vom Leistungsprimat auf das Beitragsprimat vollzogen. Damit stellen wir eine weiterhin finanziell gesunde und attraktive Personalvorsorge sicher. Zudem tragen wir den demografischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen frühzeitig Rechnung. Zum einen ist neu der versicherte Lohn bei niedrigen Einkommen höher, zum anderen steigen die Sparbeiträge und damit die Altersguthaben. Jeder Mitarbeitende kann unter drei Sparplänen wählen. Wer nicht sein ganzes Arbeitsleben in eine Pensionskasse einbezahlt hat oder wer nicht immer in Liechtenstein gelebt und gearbeitet hat, kann sich nach wie vor freiwillig in die Personalvorsorgestiftung der Liechtensteinischen Landesbank einkaufen. Wer in Liechtenstein wohnt, kann die Beträge seit 2011 in vollem Umfang von der Steuer absetzen.

Für die Pensionskasse hatte sich das Leistungsprimat mit einem festen technischen Zinssatz von 3.5 Prozent als zu starr erwiesen. Auf das Auf und Ab an den Kapitalmärkten seit der Finanzmarktkrise konnte sie kaum reagieren. Mit einer Anlagerendite unter 4 Prozent sank der Deckungsgrad, und per 31. Dezember 2011 bestand eine Deckungslücke von rund CHF 12 Mio. Für die Neuausrichtung der Pensionskasse und um den Wechsel zum Beitragsprimat für die Versicherten abzufedern, investierte die Liechtensteinische Landesbank AG als Arbeitgeberin über CHF 25 Mio. Das neue Vorsorgekonzept für die betriebliche Altersvorsorge ist zeitgemäss, flexibel und nachhaltig. Am 1. Januar 2013 ist die Pensionskasse aufgrund der erfreulichen Entwicklung der Anlagerendite und zum anderen wegen der Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen mit einem Deckungsgrad von 105 Prozent ins Beitragsprimat gestartet.

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