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Seit zwei Jahren warnt die Schweizerische Nationalbank (SNB) vor den Risiken im Immobilienmarkt. Mit der Aktivierung des antizyklischen Puffers (AZP) hat die Schweiz Mitte Februar 2013 Neuland betreten. Das Instrument ist eine Komponente des Basel III-Regelwerks. Die Banken sind damit verpflichtet, ihr Eigenkapital aufzustocken. Der zusätzliche Puffer ist auf die Hypothekarkredite zur Finanzierung von Wohnliegenschaften in der Schweiz beschränkt und soll ein Prozent der entsprechenden risikogewichteten Positionen betragen; zu halten ist er ab Herbst 2013. SNB und Bundesrat gewichten das Risiko einer Krise zu hoch, als dass sie sich allein auf die Selbstregulierung der Banken im Hypothekarwesen und die einzelinstitutsbezogene Aufsicht durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) beschränken wollen. Die LLB-Gruppe verfügt bereits heute über genügend Eigenkapital, verfolgt die Entwicklung dennoch aufmerksam.

Ein weiteres Thema, mit dem sich Banken befassen werden, ist die neue Rolle der Bankfiliale. Entscheidend wird sein, Bankfiliale und Internet Banking zu verbinden. Die Filiale wird Alternative zum Internet Banking für Kunden, die das Web nicht als Zugangsweg wünschen. Das «Erlebnis» Bank wird gekennzeichnet sein von einer Verzahnung von mobilen, webbasierten und stationären Bankdienstleistungen. Eine innovativ eingesetzte Infrastruktur bringt einen deutlichen Mehrgewinn, wobei es darum geht, nicht hochtechnologische Filialinseln zu gestalten, sondern Räume, in denen sich die Kunden wohlfühlen. Mit der neuen Geschäftsstelle in Eschen hat die LLB-Gruppe im Dezember 2012 eine solche moderne, kommunikative Filiale eröffnet.

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