Institutional Clients

Anspruchsvolle Kunden

Zu Institutional Clients gehören das Asset Management sowie das Geschäft mit Finanzintermediären und externen Vermögensverwaltern in der Schweiz und Liechtenstein. Wir sind einer der drei grössten Anbieter von Fondsdienstleistungen in Liechtenstein und liefern anspruchsvollen institutionellen Kunden effiziente Lösungen aus einer Hand. Wir spielen zudem als Depotbank eine wichtige Rolle. So unterstützen wir Fondsmanager bei der Konzipierung und Umsetzung traditioneller und alternativer Investmentfonds. Institutionelle Anleger finden in Spezialfonds ein reguliertes und dabei höchst flexibles sowie auf die individuellen Anlagewünsche ausgerichtetes Produkt. Diese Kapitalanlagen haben eine zunehmende wirtschaftliche Bedeutung. Im Jahr 2012 verzeichnete Institutional Clients einen Geschäftsertrag in Höhe von CHF 124.1 Mio. Dies entspricht einem Anteil von rund 30.4 Prozent der gesamten Erträge der LLB-Gruppe.

Europäischer Marktzugang

Der europäische Marktzugang ist für die Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes Liechtenstein und somit für die Division Institutional Clients der LLB-Gruppe zentral. Die EU setzte dazu zahlreiche neue gesetzliche Regeln in Kraft. So müssen beispielsweise die EU/EWR-Mitgliedstaaten bis 21. Juli 2013 die AIFM-Richtlinie (AIFM: Alternative Investment Fund Managers) in nationales Recht umgesetzt haben. Wer in Zukunft in oder aus der EU einen Fonds für alternative Anlagen verwalten oder bei Anlegern platzieren will, braucht eine Bewilligung als AIFM und muss dafür Substanz sowie Kompetenz vorweisen und strikte Anforderungen erfüllen. 2013 gibt es via Liechtenstein die EU-weite Lizenz für Manager mit Sitz in der EU.

Liechtenstein ist eine der ersten Jurisdiktionen, die ihren Kunden ein funktionierendes, effizientes und AIFM-konformes Umfeld und damit Rechtssicherheit anbieten kann. Dies eröffnet der LLB die Chance, in Zukunft vermehrt Mandate für Hedge Funds, Private Equity Funds, Immobilien- oder Rohstofffonds zu lancieren. Man kann davon ausgehen, dass institutionelle Investoren und auch Family Offices bei der Vergabe von neuen Mandaten oder Fondsinvestitionen die zukünftige AIF-Strategie der Manager zum Kriterium ihres Auswahlkatalogs erheben. Aufgrund des neuen «Gesetzes über die Verwaltung alternativer Investmentfonds» (AIFMG) können Manager aus dem Ausland in Liechtenstein Substanz aufbauen und im Europäischen Wirtschaftsraum tätig werden.

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